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	<title>quetting.net &#187; Netzwelt</title>
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	<description>Wer nicht denkten kann muss fühlen!</description>
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		<title>Die neue Xtremradio Homepage ist fertig</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 22:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
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		<category><![CDATA[Xtremradio]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist es geschafft! Nach vielen Nächten und Wochenenden haben wir das Redesign unserer Radiohomepage endlich fertig und konnten diese gestern mit fast dreiw&#246;chiger Versp&#228;tung live stellen. Zu bestaunen gibt es das Ergebnis schlafloser Nächte unter http://www.xtremradio.de.
Der neue Internetauftritt basiert nun auf einer neuen Technik, wichtigste &#196;nderung ist, da&#223; eine zentrale Benutzerdatenbank für Forum und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es geschafft! Nach vielen Nächten und Wochenenden haben wir das Redesign unserer Radiohomepage endlich fertig und konnten diese gestern mit fast dreiw&ouml;chiger Versp&auml;tung live stellen. Zu bestaunen gibt es das Ergebnis schlafloser Nächte unter <a href="http://www.xtremradio.de">http://www.xtremradio.de</a>.</p>
<p>Der neue Internetauftritt basiert nun auf einer neuen Technik, wichtigste &Auml;nderung ist, da&szlig; eine zentrale Benutzerdatenbank für Forum und andere Bereiche zust&auml;ndig ist. Separate Anmeldung für das Forum entf&auml;llt.</p>
<p>Das neue Maskottchen (Wolle), wurde freundlicherweise von Sandra und Jan gezeichnet und digitalisiert. Die beiden haben auch alle anderen Grafiken erstellt, wobei ihnen von Sebastian (aka Ghoststalker) kr&auml;ftig geholfen wurde.</p>
<p>Leider wurde nicht alles fertig, einige Ideen konnten aus Zeitmangel noch nicht umgesetzt werden. Diese werden nachgeliefert, sobald die fertig sind. Uns gehen die Ideen also noch lange nicht aus, <a href="http://www.xtremradio.de">Xtremradio.de</a> ist definitiv noch f&uuml;r ein paar &Uuml;berraschungen gut.</p>
<p>In diesem Sinne:</p>
<h2>Open your mind for a different tune.</h2>
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		<title>Telekom</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 21:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz widerholt geringerer Gewinnerwartungen, will das gr&#246;&#223;te deutsche Kasperletheater der Konkurrenz weiter Kunden zuf&#252;hren, um den Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt weiter anzukurbeln und so eine Entmonopolisierung zu erreichen. Dazu will der magentafarbene Zirkus laut Oberclown Ren&#233; Obermann den Anteil falsch verschickter Rechnungen um 1% auf 91% erh&#246;hen.
Dass die Konkurrenz es fertig gebracht habe, den nicht vorhandenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/84436/from/rss09">widerholt geringerer Gewinnerwartungen</a>, will das <a href="http://www.telekom.de">gr&ouml;&szlig;te deutsche Kasperletheater</a> der Konkurrenz weiter Kunden zuf&uuml;hren, um den Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt weiter anzukurbeln und so eine Entmonopolisierung zu erreichen. Dazu will der magentafarbene Zirkus laut Oberclown Ren&eacute; Obermann den Anteil falsch verschickter Rechnungen um 1% auf 91% erh&ouml;hen.</p>
<p>Dass die Konkurrenz es fertig gebracht habe, den nicht vorhandenen Support seines Unternehmens zu unterbieten, sehe Obermann als sportliche Herausforderung. Als Konsequenz wolle er alle <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,463421,00.html">Call-Center-Aktivit&auml;ten des Konzerns outzusourcen</a>.  Damit leiste sein Unternehmen maximale Anstrengungen, seine Monopolstellung abzubauen. Diese Ma&szlig;nahmen erfolgten ausschlie&szlig;lich im Interesse der Kunden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Du bist Papst!</title>
		<link>http://www.quetting.net/archives/32</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Dec 2006 10:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder kann Papst werden, nicht irgendein Papst, nein Kampfpapst, Chef der chadolichen Kirche. Der Stuhl des aktuellen Papstes, Troy, wackelt n&#228;mlich. Lass Deine Kardin&#228;le im Fernsehduell gegen die Kardin&#228;le Troys antreten und mache ihn fertig.
Dabei ist das nicht nur ein weiteres Online-Game, vielmehr wird mit der Papst-BILD-Zeitung auch Bezug zu (nicht mehr ganz) aktuellen Themen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kann Papst werden, nicht irgendein Papst, nein <a href="http://www.kampfpapst.com/">Kampfpapst</a>, Chef der chadolichen Kirche. Der Stuhl des aktuellen Papstes, Troy, wackelt n&auml;mlich. Lass Deine Kardin&auml;le im Fernsehduell gegen die Kardin&auml;le Troys antreten und mache ihn fertig.</p>
<p>Dabei ist das nicht nur ein weiteres Online-Game, vielmehr wird mit der <a href="http://www.kampfpapst.com/index.php?section=zeitung">Papst-BILD-Zeitung</a> auch Bezug zu (nicht mehr ganz) aktuellen Themen hergestellt.</p>
<p>Kostprobe gef&auml;llig? &#8220;Erzkardinal St. Oiber begr&uuml;sst Papa Ratzi<br />
mit den Worten: &#8216;Mein Herz schl&auml;gt bayerisch&#8217;.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sony kapert Windows-PCs</title>
		<link>http://www.quetting.net/archives/20</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2005 05:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einigen Audio-CDs versucht Sony, Windowsbenutzern ein Trojanisches Pferd unterzujubeln. Wird eine entsprechende CD in das CD-Rom-Laufwerk des PCs eingelegt, installiert sich neben dem Player ein sogenanntes Rootkit. Rootkits werden von Hackern verwendet, um Spuren eines erfolgreichen Angriffs zu verbergen. Genau dies tut Sonys als Kopierschutz getarntes XCP. Es versteckt alle Dateien, deren Namen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einigen Audio-CDs versucht Sony, Windowsbenutzern ein Trojanisches Pferd unterzujubeln. Wird eine entsprechende CD in das CD-Rom-Laufwerk des PCs eingelegt, installiert sich neben dem Player ein sogenanntes <a href="http://www.eff.org/IP/DRM/Sony-BMG/">Rootkit</a>. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rootkit">Rootkits</a> werden von Hackern verwendet, um Spuren eines erfolgreichen Angriffs zu verbergen. Genau dies tut Sonys als Kopierschutz getarntes XCP. Es versteckt alle Dateien, deren Namen mit $sys$ beginnen. Au&szlig;erdem  <a href="http://www.heise.de/security/news/meldung/65870">telefoniert XCP nach Hause</a>.</p>
<p>Wie es sich f&uuml;r einen anst&auml;ndigen Virus geh&ouml;rt, wird dem arglosen Benutzer die Installation freilich nicht mitgeteilt. Daf&uuml;r darf er eine sogenannte Endbenutzerlizenz (EULA) abnicken, in der unter anderem steht, dass er alle Rechte an seiner Musik <a href="http://www.gloriousnoise.com/bb/viewtopic.php?=3979">verwirkt</a>, sobald er Insolvenz anmeldet. Offenbar haben arme Menschen kein Anrecht auf Musik. Bei den Preisen f&uuml;r Sonys &uuml;berteuerte Schlechte-Laune-CDs h&auml;tte der aufmerksame Beobachter auch fr&uuml;her hinter Sonys seltsame Ideologie kommen k&ouml;nnen. Lehnt man diese EULA ab, wird XCP &uuml;brigens <a href="http://www.sysinternals.com/blog/2005/11/sony-you-dont-reeeeaaaally-want-to_09.html"> trotzdem installiert</a>.</p>
<p>Nachdem Sony aufgrund dieses Gebarens &ouml;fter in der Presse erw&auml;hnt wurde als in den Charts und mehrfach <a href="http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/66485&#038;words=XCP">verklagt</a> wurde, sieht sich der Konzern gezwungen, umstrittene CDs <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/66237">umzutauschen</a> und ein Entfernungsprogramm anzubieten: Bl&ouml;d nur, dass dieses Entfernungstool <a href="http://www.freedom-to-tinker.com/?p=926">nicht sauber arbeitet</a>. Betroffene sollten zur Entfernung des Sony-Rootkits lieber auf entsprechende Tools von Antivirenherstellern zur&uuml;ckgreifen.</p>
<p>Betroffene sollten XCP schnellstm&ouml;glich r&uuml;ckstandslos entfernen, greift es doch tief in die Systeme ein und ersetzt beispielsweise einige Treiber. Da dies sol gerissenen L&uuml;cken erhebliche Probleme f&uuml;r die Systemsicherheit und -stabilit&auml;t bedeuten k&ouml;nnen, ist selbst Microsoft, nicht gerade ein Vorreiter kopierschultzfreier Werke, ver&auml;rgert und <a href="http://blogs.technet.com/antimalware/">r&auml;t zur Beseitigung</a>. In seinem AntiSpyware-Tool hat Microsoft seine Hashtabelle angepasst, dass das Rootkit erkannt wird und plant ein Entfernungstool f&uuml;r Sonys Virus.</p>
<p>Wie au&szlig;erdem bekannt wurde, <a href="http://www.the-interweb.com/serendipity/index.php?/archives/52-Is-Sony-in-violation-of-the-LGPL-Part-II.html"> verletzt Sonys Abspielsoftware Urheberrecht</a>. Berichten zufolge verwendet die von Sony verwendete Software Quellcode aus dem <a href="http://lame.sourceforge.net/">LAME-Projekt</a> LAME ist OpenSource und unterliegt der <a href="http://www.gnu.org/copyleft/lesser.html">LGPL</a>. Da hat sich der Bock wohl als G&auml;rtner versucht (und erwartungsgem&auml;&szlig; nur Bockmist zustande gebracht).</p>
<p>Die von Sony vertriebene Urheberrechtsverletzung war offiziell &uuml;brigens nur auf dem US-amerikanischen Markt erh&auml;ltlich. XCP werde laut Sony in Deutschland nicht eingesetzt. Man kann dies glauben&#8230; nur glaubt noch Sony? Sony behauptete auch, dass nicht mehr als 2 Millionen CDs mit dem entsprechenden Rootkit in Umlauf seien. Nun sind es schon <a href="http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/66189&#038;words=XCP%20Entfernung">&uuml;ber 3 Millionen St&uuml;ck</a> auf <a href="http://www.idiotabroad.com/?p=58">mindestens 47</a> unterschiedlichen CDs.</p>
<p>MediaMax, welches genauso funktioniert wie XCP aber auch auf Macs l&auml;uft und dort ein Rootkit installiert, will Sony den K&auml;ufern &uuml;brigens <a href="http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/66189&#038;words=XCP%20Entfernung">weiterhin unterjubeln</a>. MediaMax bietet ebenso keine Deinstallationsroutine, installiert sich auch bei Ablehnung der EULA und telefoniert selbstverst&auml;ndlich auch nach Hause. It&#8217;s a Sony.</p>
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		<title>Sony und die 40 R&#228;uber</title>
		<link>http://www.quetting.net/archives/5</link>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2005 22:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der durch Urheberrechtsverletzungen gro&#223; und reich (aber nicht sch&#246;n) gewordene Konzern Sony beklagt neuerdings die Verletzung seines immateriellen Monopolrechts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der durch Urheberrechtsverletzungen gro&szlig; und reich (aber nicht sch&ouml;n) gewordene Konzern Sony [9] beklagt neuerdings die Verletzung seines immateriellen Monopolrechts. Der Unterhaltungskonzern zeichnete sich in der Vergangenheit haupts&auml;chlich durch die dreiste Ausbeutung von Erfindern durch die Verletzung ihrer Patente aus. [1+2]</p>
<p>Pl&ouml;tzlich scheint der Konzern f&uuml;r die Rechte von K&uuml;nstern einzutreten und behauptet, sogenannte Raubkopien und Tauschb&ouml;rsen w&uuml;rden den armen K&uuml;nstern schaden und diese in ihrer Existenz bedrohen. Leider klingt dies aus dem Munde eines notorischen L&uuml;gners wenig glaubhaft. Und prompt &uuml;berf&uuml;hrt sich Sony selbst. So verbietet der Konzern der US-Band Beatallica [4], ihre parodierten Beatles-Songs im Metallica Stil weiterhin kostenlos im Netz zu vertreiben. Sony sieht durch die Beatallica-Parodien seine Rechte an den Beatles-Songs verletzt. [3]</p>
<p>Selbst Lars Ulrich, der Drummer von Metallica und nicht gerade als Freund von Tauschb&ouml;rsen bekannt, hat sich bereits f&uuml;r Beatallica ausgesprochen. Damit wird deutlich, worum es Sony eigentlich geht: Um seine eigenen Verwertungsinteressen. Auf keinen Fall sollen irgendwelche K&uuml;nstler gesch&uuml;tzt werden, ihnen droht Sony sogar.</p>
<p>Auch von der freien Presse und deren Berichterstattung sieht der Konzern seine Interessen bedroht, weshalb er gemeinsam mit anderen bigotten Gr&ouml;&szlig;en der Unterhaltungsindustrie bereits Klage gegen den Heise Zeitschriften Verlag [7] eingereicht hat. Dieser hatte in seinem Newsticker die Software &#8220;AnyDVD&#8221; der Firma &#8220;Slysoft&#8221; [8] kritisch gew&uuml;rdigt. Das besch&auml;mende Urteil liegt nun in erster Instanz vor [5+6].</p>
<p>In dem Urteil behauptet das Gericht allen Ernstes, eine Linksetzung zu der Homepage der Firma Slysoft erleichtere das Auffinden dieser Homepage. Offenbar geht das Landgericht M&uuml;nchen davon aus, da&szlig; ein pisagesch&auml;digter deutscher Anwender zu dumm ist, ein &#8220;.com&#8221; an den Firmennamen zu h&auml;ngen oder eine Suchmaschine zu bem&uuml;hen und nach dem Firmennamen zu suchen. Nach dem Firmennamen gesucht, taucht die Homepage &uuml;brigens als 1.(!!!) Treffer auf (Getestet mit Google). </p>
<p>Dies f&uuml;hrt nun zu einem seltsamen Paradoxon: Eine Quelltextangabe, zentrales Mittel zum Urheberrechtsschutz, wird von einem Gericht untersagt, weil diese Urheberrechtsverletzungen erleichtere. Aha!</p>
<p>Zum Gl&uuml;ck hat der Verlag Rechtmittel gegen dieses Urteil eingelegt. Es bleibt, ihm im Interesse der Pressefreiheit und im Interesse ehrlicher K&uuml;nstler und Autoren alles Gute zu w&uuml;nschen.</p>
<p>[1] <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,301943,00.html">Spiegel Online: Sony legt nach &uuml;ber 20 Jahren Walkman-Patentstreit mit deutschem Erfinder bei</a><br />
[2] <a href="http://www.dmcdeutschland.de/blog/archives/000358.html">DMC Weblog: SONY: Walkman &#8211; Patentstreit beigelegt</a><br />
[3] <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,343268,00.html">Spiegel Online: Sony stoppt Metallica-Beatles</a><br />
[4] <a href="http://www.beatallica.org">Beatallica Homepage</a><br />
[5] <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,345324,00.html">Spiegel Online: Gericht verbietet Link zu Kopierschutz-Knacker</a><br />
[6] <a href="http://www.heise.de/ct/05/09/028/default.shtml">Heise.de: Verlinken verboten</a><br />
[7] <a href="http://www.heise.de">Website des Heise Zeitschriften Verlags</a><br />
[8] <a href="http://www.google.de">kein Link zur Seite von Slysoft gesetzt, da durch das Urteil des Landgerichts M&uuml;nchen zu sehr eingesch&uuml;chtert</a><br />
[9] <a href="http://www.google.de">aus Protest kein Link zur Seite von Sony gesetzt</a></p>
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		<title>Die Gedanken sind frei &#8211; oder etwa doch nicht?</title>
		<link>http://www.quetting.net/archives/4</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2005 23:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit bl&#228;st die Industrie vermehrt zum Schutz des sogenannten "geistigen Eigentums". "Geistiges Eigentum werde gestohlen, die Soft- und Unterhaltungsindustrie spricht von "Piraterie". Doch was ist eigentlich dieses "geistige Eigentum"?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit bl&auml;st die Industrie vermehrt zum Schutz des sogenannten &#8220;geistigen Eigentums&#8221;. &#8220;Geistiges Eigentum werde gestohlen, die Soft- und Unterhaltungsindustrie spricht von &#8220;Piraterie&#8221;. Doch was ist eigentlich dieses &#8220;geistige Eigentum&#8221;?</p>
<p>Bei dem sogenannten &#8220;geistigen Eigentum&#8221; handelt es sich um ein staatlich verliehenes &#8220;immaterielles Monopolrecht&#8221;. H&auml;ufig werden auch die Begriffe &#8220;Exklusionsrecht&#8221; oder &#8220;Immaterialg&uuml;terrecht&#8221; verwendet. Unter diesen Begriffen werden Patente, Urheberrecht, Marken, Gesch&auml;ftsgeheimnisse, Designs und Geschmacksmuster zusammengefasst.</p>
<h2>Eigentum?</h2>
<p>Eigentlich kann bei &#8220;geistigem Eigentum&#8221; von Eigentum keine Rede sein. Stiehlt man immaterielle G&uuml;ter, nimmt man diese niemandem weg. Geht ein derartiges Gut verloren, hat der Besitzer gute Chancen, wieder an dieses Gut zu gelangen, solange noch irgendwo eine Kopie vorhanden ist. Anders sieht dies bei materiellen Dingen aus, stiehlt man beispielsweise ein Auto, nimmt man es dem Besitzer weg, geht eine Brieftasche verloren, ist diese weg. Dies liegt daran, da&szlig; materielle G&uuml;ter nur begrenzt verf&uuml;gbar sind. Immaterielle Dinge sind dagegen naturbedingt keiner Knappheit unterzogen. Man sagt, da&szlig; Immaterialg&uuml;ter nicht-rivalisierend konsumiert werden.</p>
<h2>Piraterie?</h2>
<p>Spricht die Software- oder Unterhaltungsindustrie von &#8220;Piraterie&#8221;, &#8220;Raub&#8221; oder &#8220;Diebstahl des geistigen Eigentums&#8221;, benutzt sie diese Begriffe, um zu suggerieren, es handel sich bei immateriellen G&uuml;tern um Sachen, die den Besitz wechseln k&ouml;nnen. Dies ist aber nicht der Fall. Statt dessen gew&auml;hren Patente oder Urheberrechte staatlich garantierte immaterielle Monopolrechte. Die Immaterialg&uuml;ter werden also k&uuml;nstlich verknappt, um dem Eigent&uuml;mer die kommerzielle Ausbeutung dieser G&uuml;ter zu erm&ouml;glichen. Weiterhin kann von einem Gewaltakt, welche Piraterie, Raub oder Diebstahl zweifellos darstellen, bei &#8220;Urheberrechtsverst&ouml;&szlig;en&#8221; nicht die Rede sein. Die Begriffe wie &#8220;Piraterie&#8221;, &#8220;Raub&#8221; oder &#8220;Diebstahl geistigen Eigentums&#8221; sind also lediglich Kampfbegriffe zur Durchsetzung der Verwertungslogik.</p>
<h2>Geschichte</h2>
<p>Lange Zeit gab es den Begriff des &#8220;geistigen Eigentums&#8221; nicht. Viele Dichtungen, Kunstwerke oder Erfindungen waren zwar mit dem Namen ihrer Sch&ouml;pfer oder Entdecker verkn&uuml;pft, die Ergebnisse waren aber Gemeingut. Die Werke konnten beliebig vervielf&auml;ltigt werden, was in dieser Zeit bedeutete, die Werke abzuschreiben oder abzumalen. Gesch&uuml;tzt waren lediglich die Tr&auml;ger der Werke, welche ja materieller Natur sind, also zum Beispiel das Buch selbst oder der Bilderrahmen.</p>
<p>In der Zeit nach der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg, wurde das Buch zum Wirtschaftsgut. Der Aufbau einer Infrastruktur zum Buchdruck bedeutete erheblichen Kostenaufwand, so da&szlig; die Verleger Interesse daran hatten, den Nachdruck durch Konkurrenten zu unterbinden. Deshalb gew&auml;hrte man dem Verleger, der diese Infrastruktur aufbaute, zeitlich begrenzte Privilegien und verbot anderen den Nachdruck. Sp&auml;ter gew&auml;hrte man einigen Sch&ouml;pfern Autorenprivilegien, um sie f&uuml;r ihre Sch&ouml;pfungen zu belohnen. Diese bezogen sich aber auf den Autor als Pers&ouml;nlichkeit, sollten die Verf&auml;lschung seiner Werke verhindern und brachten diesem noch keine Einnahmen.</p>
<p>Als die Verleger nun anfingen, den Autoren Honorare zu zahlen, meinten sie, nun auch ein Privileg f&uuml;r die Werke zu besitzen und der Nachruck wurde allgemein verboten, wenn ein Verlag die Rechte von einem Autor erworben hatte.</p>
<h2>Per&ouml;nlichkeitsrecht oder &#8220;geistiges Eigentum&#8221;?</h2>
<p>Das in Europa gegen Ende des 19. Jahrhunders entstandene Urheberrecht entwickelte sich als ein Pers&ouml;nlichkeitsrecht des Autors und verdr&auml;ngte die Idee vom &#8220;geistigen Eigentum&#8221;. Die Schutzw&uuml;rdigkeit eines Werkes wurde durch die Pers&ouml;nlichkeit seines Sch&ouml;pfers, der individuellen Z&uuml;ge seines Werkes und seiner Bindung zu seiner Sch&ouml;pfung beg&uuml;ndet. Dies bedeutet, da&szlig; es zu jedem Werk unver&auml;u&szlig;erliche Pers&ouml;nlichkeitsrechte gibt, die dem Autor zustehen. Diese m&uuml;ssen nicht angemeldet werden und stehen jedem Sch&ouml;pfer automatisch zu. Bis 1978 war das in den USA beispielsweise nicht der Fall. Bis dato mu&szlig;ten dort Werke registriert und mit einem Copyright-Vermerk versehen werden, um unter dem Schutz des Urheberrechts zu stehen. Um die von der modernen Industrie gew&uuml;nschte M&ouml;glichkeit zur Verwertung der Werke zu befriedigen, wurde das Immaterialg&uuml;terrecht entwickelt. Dadurch sind zum Beispiel die Verwertungsrechte ver&auml;u&szlig;erlich.</p>
<h2>Siehe auch:</h2>
<p>[1] <a href="http://www.streifzuege.org/str_04-31_meretz_imwo_geistiges-eigentum.html">Stefan Meretz: Geistiges Eigentum</a><br />
[2] <a href="http://www.jurpc.de/aufsatz/20020225.htm">Hauke M&ouml;ller: Art 14GG und das &#8220;geistige Eigentum&#8221;</a><br />
[3] <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geistiges_Eigentum">Wikipedia: Geistiges Eigentum </a><br />
[4] <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urheberrecht">Wikipedia: Urheberrecht</a><br />
[5] <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patent">Wikipedia: Patent</a></p>
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