Günther Beckstein, prominentes Mitglied der Schwarzgeldkonten-Partei, fordert in Deutschland geduldete Ausländer auf, sich bis Ende 2007 Arbeit zu suchen. Ansonsten droht die Abschiebung.

Günther, mach weiter so! Wer keine Lohnsteuerkarte hat und nicht legal arbeiten darf, soll eigenverantwortlich kreative Lösungen finden und zum Beispiel schwarz arbeiten oder Drogen verkaufen. Dann liegt er dem Staat nicht auf der Tasche und kann sich und seine Familie selbst versorgen. Schließlich ist Deutschland ja auch kein Sozialstaat, wo kämen wir denn dann hin?

Dem Staat entgangene Steuern kann man ja immer noch ganz unverbindlich bei der nächsten CDU/CSU-Geschäftsstelle auf ein eigens dafür eingerichtetes Luxemburger Konto überweisen lassen. (Geld bitte in bar und in nicht fortlaufend nummerierten Scheinen mitbringen.) Die netten Herren der Union, schon immer für unbürokratische Hilfe bei Spendenproblemem bekannt, helfen da immer wieder gerne.

Weiterhin fordert Beckstein etwas verklausuliert ein Bekenntnis zur Union und ihrer Spendenpraxis. “Wer in Deutschland leben will, muss die klare Bereitschaft zeigen, sich zu integrieren.” Damit hat er natürlich absolut recht! Insbesondere muß einbürgerungswilligen Ausländern klar sein, dass man sich bei Fragen nach dem Verbleib von CDU/CSU-Spenden auf Erinnerungslücken zu berufen hat. Was wäre das auch für ein Land, wenn jeder illegitime parlamentarische Untersuchungsausschuss einfach so alle Schwarzgeldbewegungen der Union aufdecken könnte? Igitt!

Wir unterstützen Günther und seine Freunde uneingeschränkt bei der Umsetzung ihrer Agenda 2010: Bis spätestens 2010 sollen CDU und CSU nicht mehr nur Parteien des Schwarzgeldes, sondern auch Parteien der Schwarzarbeit werden.

Nastrovje!